| 13. Juli 2010 Rückbau der Malzfabrik Tivoli geht zügig voran Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Bauarbeiten zum Rückbau der Malzfabrik Tivoli finden großes Interesse in der Bevölkerung. Ständig sieht man Menschen, die interessiert den Fortgang der Bauarbeiten beobachten. Ich möchte deshalb an dieser Stelle ein paar Informationen über den Stand der Baumaßnahme weitergeben: Der Auftrag zum Rückbau der Malzfabrik Tivoli wurde der Firma F&R aus Neunkirchen erteilt. Mit den Abbrucharbeiten wurde Anfang Februar 2010 begonnen. Der Abriss verläuft planmäßig, wobei die Abbruchanweisung für den Turm 1 geändert wurde. Ursprünglich war geplant, die Abbruchschere an dem Seilzugbagger anzubringen, um somit von oben den Turm „abzuknabbern“. Dieses Vorhaben ließ sich nicht verwirklichen, weil die Schere an dem Seil zu sehr schwankte. Aus diesem Grund wurde die Abrissbirne verwendet. Dies hatte zur Folge, dass der Zeitplan erheblich gestrafft wurde. Auch die übrigen Bauwerke ließen sich schneller abbrechen, weil zum Einen ebenfalls mit der Abrissbirne gearbeitet werden konnte und zum Anderen, weil der so genannte Longfrondbagger über die Abbruchmassen fahren und somit auch weitere Gebäude, die etwas weiter entfernt angeordnet waren, abbrechen konnte. Ebenso war die Schneidetechnik zum Turm 2 ein voller Erfolg. Die gesägten Platten konnten problemlos mit dem Seilzugbagger in die Tiefe befördert und dort zerkleinert werden.  Die ausführende Firma liegt nun mit dem Rückbau ca. 2 Monate vor dem Zeitplan. Auch die Kosten halten sich im Rahmen. Statt der ursprünglich errechneten 1,36 Millionen Euro hat sich eine Steigerung für zusätzliche Maßnahmen um 162 800 Euro auf insgesamt 1,52 Millionen Euro ergeben, eine Verteuerung, die bei solchen Projekten durchaus im Rahmen liegt. Zusätzlich zu den ausgeschriebenen und mit dem Auftragnehmer vereinbarten Leistungen haben sich nach dem Abriss verschiedene unvorhergesehene Maßnahmen (Stützmauer an der Treppe zum Kloster, Giebelsicherung zum Haus Bliesgaustraße 6, zusätzliche angsicherungsarbeiten) ergeben, die das Gesamtprojekt um rund 162 800 Euro verteuerten. Der Bauschutt ist teilweise zur Hölschberg-Deponie nach Biesingen transportiert worden, der Stahl in den ehemaligen Zementtürmen werde getrennt und wiederverwertet. Ein Großteil der Bauschuttmassen wird zum Wiedereinbau an der Baustelle selbst verwendet. Die Treppe, die hinter der Malzfabrik hinauf zum Kloster führt, wird wieder so in Stand gesetzt, wie man sie von früher kennt. Später, wenn der ganze Bauschutt abgeräumt ist, wird auf dem Gelände der ehemaligen Malztürme ein Parkplatz mit Begrünung angelegt werden.  Foto: Der Aufsichtsrat der Freizeitzentrum Blieskastel GmbH hat sich vor wenigen Tagen an der Baustelle über den Fortgang der Bauarbeiten informiert. |