| Sie ging dabei noch einmal auf die Geschichte der Entstehung des Museums ein. Ein Sammlerehepaar, welches ungenannt bleiben will, hat sich bereits 2007 an die Stadt gewandt, um die Uhren einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Es handelt sich meist um Pendeluhren aus der Barockzeit, ein großer Teil der damals gängigen und beliebten Typen der Pendeluhren. Stadtarchivar Kurt Legrum, der das Uhrenmuseum aufgebaut hat und dafür verantwortlich zeichnet, konnte viel Wissenswertes über die ausgestellten Uhren berichten. Es werden, so Legrum, insgesamt 92 Uhren präsentiert. Neben zwei Uhren aus Deutschland und zwei Pendeluhren aus England repräsentieren die restlichen 88 Zeitmesser mit der integrierten Sammlung der 36 so genannten Comtoise-Uhren die Blütezeit der französischen Pendule vom Ende des 17. bis ins 19 Jahrhundert. Als einen wichtigen Beitrag zur Geschichte der Uhren sieht Dietmar Schuler aus Püttlingen-Köllerbach das Blieskasteler Uhrenmuseum an. Schuler sprach als Repräsentant des Saarländischen Uhrenmuseums in Köllerbach ein Grußwort und betonte, dass man Blieskastel keinesfalls als Konkurrenz, sondern durchaus als Bereicherung und Ergänzung ansehe. Die Stadt will das Uhrenmuseum auch durchaus als Teil der touristischen Attraktivitäten Blieskastels mit vermarkten und mit ihm als ein besonderes Angebot gezielt Reiseveranstalter ansprechen.  Foto: Eröffnung des Uhrenmuseums durch Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener und Kurt Legrum Hier erfahren Sie mehr über das Blieskasteler Uhrenmuseum. |