Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Ausbreitung des Corona-Virus hat unser soziales Miteinander massv verändert. Schulen, Kindergärten und andere öffentliche Einrichtungen hatten bereits ihren Betrieb eingestellt, öffentliche Dienstleistungen wurden zwangsläufig eingeschränkt, um Kontakte und damit Übertragungsmöglichkeiten des gefährlichen Virus zu verringern. Landesregierung, Landrat und die Blieskasteler Stadtverwaltung stehen seitdem ständig in engem Kontakt, um alles zu veranlassen, was seitens der Behörden zur Eindämmung bzw. Verlangsamung der Ausbreitung des heimtückischen Virus möglich ist. Bürgermeister Bernd Hertzler hat einen Arbeitsstab eingerichtet, bei dem alle wesentlichen Informationen gebündelt und die erforderlichen Entscheidungen getroffen und umgesetzt werden.

Auf der vorliegenden Seite finden Sie Zusammenstellungen von gerade aktuellen Informationen auf einen Blick.

Bleiben Sie gesund, achten Sie auf Abstand und Hygiene, meiden Sie Menschenansammlungen.


Verordnungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie...

Die jeweils aktuelle Rechtsverordnung sowie weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie finden Sie unter folgendem Link: 

Bitte hier anklicken zur Weiterleitung auf die Webseite des Landesportales Saarland.de.

Positiver PCR-Test? Hier erfahren Sie was zu tun ist.


Was die Experten Ende vergangenen Jahres vorausgesagt hatten und dabei nur wenig Hoffnung auf Richtungsänderung ließen: Die Coronavirus-Infektionszahlen schießen durch die Decke – und das auch im Saarpfalz-Kreis. „Wir können nicht sagen: ‚Es war nicht zu erwarten‘. Und gleichzeitig empfinde ich die Zahl von derzeit knapp 300 Neuinfektionen am Tag (20. Januar) als surreal, dann wiederum ahnend, dass dies nicht das Ende der Fahnenstange ist. So real wie die mit dem Virus infizierten Personenzahl ist auch die Belastung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unserem Gesundheitsamt. Dies zu leugnen, wäre schlichtweg falsch und würde rein gar nichts zum Besseren wenden. Nicht zuletzt merkt die Bevölkerung selbst, wie schwer es ist, verlässliche Informationen mitunter zu individuell bestehenden Anliegen nicht nur zeitnah, sondern überhaupt persönlich über unser Gesundheitsamt zu erhalten. Wir werden uns zurzeit nur noch auf das Abarbeiten der Masse konzentrieren, so will ich es mal bezeichnen, und können und werden, so leid es mir auch tut, nur noch in Ausnahmefällen eine persönliche Ansprache vornehmen. Die Verwaltungsspitze ist mit in der Verantwortung, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes zu schützen und gleichzeitig dafür Sorge zu tragen, dass die notwendigen Datenerfassungen und -übertragungen von Indexpatienten und Kontaktpersonen auch bei der aktuellen Inzidenz weiterhin gewährleistet werden können. Das erfordert an diesem Punkt tatsächlich auch die Mithilfe – oder besser das Verständnis – aller außerhalb der Verwaltung direkt betroffenen Personen, aber auch von der Gesamtbevölkerung“, führt Landrat Dr. Theophil Gallo in der aktuellen Situation aus.

Das Corona-Infotelefon bleibt wie bisher besetzt, auch mit den Erreichbarkeiten wie auf der Startseite www.saarpfalz-kreis.de beschrieben, um noch eine Großzahl an Anrufen bedienen zu können. Es bleibt dennoch die eindringliche Bitte an die Bevölkerung, sich vornehmlich der Informationen auf der Homepage zu bedienen. Vorgehensweisen bei einem positiven PCR-Testergebnis oder Quarantäne-bestimmungen werden dort ausführlich beschrieben und nach Änderungen ständig aktualisiert. Auch will die Verwaltung zu häufig gestellten Fragen zukünftig verstärkt über mediale Kanäle Antworten geben, um die Bevölkerung trotz aller Widrigkeiten erreichen zu können.

 „Es bleibt sicher für alle eine Herausforderung, sich nach stets ändernden Verordnungen, Beschränkungen, Vorgaben usw. einen Weg durch das Dickicht zu bahnen und dennoch mit Gelassenheit, Zuversicht und auch Vertrauen auf die verantwortlichen Akteure ‚die Spur zu halten‘. Besonders belastend für die Menschen empfinde ich die Isolation nicht nur aufgrund einer möglichen Infektion, sondern die Isolation, die durch die angemahnte und auch unbedingt notwendige Kontaktreduzierung gerade älteren Menschen viel abverlangt. Wie bekommen wir diesen Spagat hin? Ich muss diese Frage offen lassen in der Hoffnung, dass sich die Lösung bei jedem Einzelnen findet, der eigenverantwortlich, achtsam und rücksichtsvoll anderen gegenüber und weitsichtig mit der Corona-Thematik insgesamt umgeht. Zu einem guten Umgang mit dieser Situation zähle ich ganz sicher nicht das Verhalten von Personen, die bei ihren Zusammenkünften auf den Straßen den Demokratiebegriff und auch die Freiheiten unseres Versammlungsrechts ausnutzen und für ihre eigenen, rein persönlichen Ziele und Zwecke missbrauchen, dabei u. a. die Pflicht zum Tragen von Masken demonstrativ ignorieren und dadurch ihre Mitmenschen wissentlich einer Gefahr aussetzen. Leider steht im Grundgesetz, auf das sich so mancher beruft, nichts zu selbstverständlichen Grundwerten, fehlen Begriffe wie Rücksichtnahme, Toleranz, Anstand und Respekt als eigentlich selbstverständliche Menschenpflichten. Ich appelliere deshalb eindringlich an jene Menschen, die ihre eigenen Vorstellungen und Regeln als die einzigen Wahren erachten, Rücksicht zu nehmen und all diejenigen zu respektieren, die in der ihnen übertragenen Verantwortung mit an der Bekämpfung der Pandemie arbeiten, die Entscheidungen treffen und andererseits annehmen – auch wenn sie nicht allen schmecken – in der Hoffnung, die Pandemie auch irgendwann möglichst schadlos zu überstehen.“

Die Ermittlungsbemühungen des Gesundheitsamtes konzentrieren sich derzeit verstärkt auf Schulen und Kitas, um grundsätzlich komplette Schließungen dort zu vermeiden. Das kann angesichts der Entwicklung leider nicht mehr ausgeschlossen werden. Das haben Fälle von Kitaschließungen in der Vergangenheit bereits gezeigt, jetzt hat es im Kreis, wie berichtet, eine erste weiterführende Schule getroffen. Fakt ist, dass in diesen Einrichtungen Infektionen unter den Kindern und Jugendlichen im Vergleich zu den vorangegangenen Infektionswellen verstärkt auftreten. Um nur einige Zahlen zu nennen: Betroffen von Quarantäneanordnungen sind derzeit fünf Kitas, vier Grundschulen und drei weiterführende Schulen. Dort sprechen wir von über 80 Infektionen. Es befinden sich zudem drei neue Schulen in der Ermittlung. Vier Kitas, vier Grundschulen, zwei weiterführende Schulen und zwei Förderschulen stehen teilweise, auch mit mehreren Gruppen und/oder Klassen, unter serieller Testung. Dort hat es also auch Infektionen gegeben. 

Landrat Dr. Gallo: „Ja, jetzt sind es die Kinder und Jugendlichen, die Schülerinnen und Schüler, die in den Focus rücken, die aber auch so schon während der Pandemie vieles ein- und wegstecken mussten. Ich sehe aber auch, wie viele der jungen Generation sich sehr geduldig mitanstrengen und die Regeln ertragen, die ihnen auferlegt werden. Das möchte ich an dieser Stelle einmal bewusst anerkennen und ausdrücklich loben. Aber ihre Kraft dürfen wir sicher nicht überschätzen, schon gar nicht ihre Bedürfnisse ignorieren. Auch das ist ein Gebot der Stunde.“

(Presse-Info des Saarpfalz-Kreises vom 21. Januar 2022)


Seit dem 27. November 2021 ist das Infotelefon zum Coronavirus des Saarpfalz-Kreises unter (06841) 104-7306 auch wieder an den Wochenenden und an Feiertagen besetzt und zwar von 10 bis 16 Uhr. Von Montag bis Freitag ist diese Hotline von 8 bis 16 Uhr erreichbar.

Bei Fragen zu Schul- und Kitaangelegenheiten im Kontext COVID-19, die das Gesundheitsamt betreffen, ist ein Infotelefon unter (06841) 104-7307 montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr erreichbar.

Das Gesundheitsamt kann auch per E-Mail über gesundheitsamt[at]saarpfalz-kreis.de kontaktiert werden.

(PM des Saarpfalz-Kreises vom 20.12.2021).


Aktuelle Informationen zur aktuellen Lage mit Fallzahlen unter folgendem Link beim Landesportal Saarland.


Positiv getestete Personen werden nicht mehr alle telefonisch kontaktiert

Aufgrund der rasant steigenden COVID-19-Neuinfektionen ist aktuell die Fallbearbeitung und Kontaktnachverfolgung durch das Gesundheitsamt nur noch eingeschränkt möglich. Es werden nur noch positive Indexfälle vorrangiger Gruppen nachverfolgt. Dazu zählen vulnerable Menschen und Indexpersonen aus Gemeinschaftseinrichtungen. Hier konzentriert man sich auf die Fallermittlung in Schulen und Kitas sowie Pflegeeinrichtungen.

Das Gesundheitsamt wird demnach positiv Getestete, die nicht einer vorrangigen Gruppe angehören, nicht mehr telefonisch kontaktieren. Die Quarantäneanordnung erfolgt allein schriftlich durch die jeweils zuständige Ortspolizeibehörde. Dadurch werden auch enge Kontaktpersonen nicht mehr vom Gesundheitsamt ermittelt. Es obliegt daher der positiv PCR-bestätigten Person, diese Kontakte zu benachrichtigen.

Ungeimpfte enge Kontaktpersonen müssen sich sofort selbst in Quarantäne begeben. Die Kontaktdaten der ungeimpften engen Kontaktpersonen müssen von der positiv getesteten Person per Mail an gesundheitsamt@saarpfalz-kreis.de gemeldet werden. Denn nur diese erhalten daraufhin einen Quarantäne-Bescheid der Ortspolizeibehörde.

Geimpfte enge Kontaktpersonen sind in der Regel von einer Quarantäne befreit, sie sollten sich aber regelmäßig testen lassen. Zeigen sie Erkältungszeichen, sollten sie sich ebenfalls in Quarantäne begeben und einen PCR-Termin z. B. bei ihrer/ihrem Hausärztin/Hausarzt vereinbaren.
Landrat Dr. Theophil Gallo zur Gesundheitslage: „Mit aktuell bis zu über 130 Neuinfektionen mit dem Coronavirus an einem Tag gehen die zu bearbeitenden Indexfälle in dieser vierten Welle leider in bisher nicht gekannter Weise sprichwörtlich durch die Decke. Die Art und Weise der Kontaktnachverfolgung, wie sie seit Beginn der Pandemie erfolgt ist, kann durch unser Gesundheitsamt nicht mehr gewährleistet werden. Das ist die traurige Wahrheit, der wir uns nun stellen müssen. Alle Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes haben bisher in ihrer täglichen Arbeit Unglaubliches geleistet und tun es auch immer noch. Ich stehe hinter diesem Team, das nach wie vor alles Mögliche dafür tut, die Bürgerinnen und Bürger nicht alleine zu lassen. Aber das Mögliche ist nun an seine Grenzen gestoßen, sodass wir den oben genannten Weg einschlagen müssen. Ich hoffe dennoch sehr auf Ihr Verständnis und vor allem auf Ihre Mithilfe, denn anders ist die Situation leider nicht zu bewältigen.“


Infotelefon zum Coronavirus

Mit den steigenden Fallzahlen steigt auch die Zahl schriftlicher und telefonischer Anfragen, die nicht mehr vollumfänglich – und wenn nur nach längerer Wartezeit – vom Gesundheitsamt beantwortet werden können. Ab dem 27. November ist jedoch das Infotelefon zum Coronavirus des Saarpfalz-Kreises unter (06841) 104-7306 auch wieder an den Wochenenden und an Feiertagen besetzt und zwar von 10 bis 16 Uhr. Von Montag bis Freitag ist diese Hotline von 8 bis 16 Uhr erreichbar.
Bei Fragen zu Schul- und Kitaangelegenheiten im Kontext COVID-19, die das Gesundheitsamt betreffen, ist ein Infotelefon unter (06841) 104-7307 montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr erreichbar.


Internet

Auf der Internetseite www.saarpfalz-kreis.de kann aufgrund der hohen Dynamik der Fallzahlen zur Zeit keine statistische Auswertung der Fallzahlen für die Kommunen angezeigt werden.

(Presse-Information des Saarpfalz-Kreises, 25. November 2021)

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