Die Dorferneuerung dient im Rahmen der angestrebten ländlichen Entwicklung der nachhaltigen Verbesserung der Lebens-, Wohn-, Arbeits- und Umweltverhältnisse auf dem Lande, insbesondere der agrarstrukturellen Verhältnisse und städtebaulich unbefriedigender Zustände. Durch die Dorferneuerung sollen die örtlichen Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft verbessert, das Bewusstsein für die dörfliche Lebenskultur vertieft, die ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen Potenziale der ländlichen Räume gestärkt, die Innenentwicklung der Dörfer gefördert sowie der eigenständige Charakter ländlicher Siedlungen und die Kulturlandschaft erhalten werden. Damit sollen die Dörfer auf künftige Erfordernisse vorbereitet werden.

Die Dorferneuerung setzt dabei auf die aktive Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger und die Stärkung der vorhandenen Potentiale. Das bürgerschaftliche Engagement, das Vereins- und Gemeindeleben, der soziale Zusammenhalt und die Dorfkultur werden als wesentliche Triebkräfte für eine eigenständige Entwicklung gefördert.

Die Maßnahmen der Dorferneuerung und Dorfentwicklung lassen sich nach öffentlichen und privaten Vorhaben unterscheiden. Im öffentlichen Bereich zielt die Förderung auf eine Verbesserung der Infrastrukturausstattung, der Lebensqualität sowie des Umweltzustandes ab.

Im privaten Bereich steht insbesondere der Erhalt ortsbildprägender Bausubstanz als Teil des ländlichen kulturellen Erbes im Fokus. Hier wird insbesondere die stilgerechte Restaurierung historischer Bauernhäuser gefördert.

Die eingesetzten Fördermittel stammen mindestens zur Hälfte von der Europäischen Union. Hinzu kommen Mittel aus der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK).

(Quelle www.saarland.de)

Weitere Informationen zur finden Sie auf den folgenden Seiten:

Link zur europäischen ELER-Kommission: http://ec.europa.eu/agriculture/rural-development-2014-2020/index_de.htm

Link zu ELER im Saarland: http://www.eler.saarland.de/

In der Zeit vom September 2018 bis Dezember 2018 wurde die marode Treppe einschließlich des Geländers abgebrochen. Danach wurde an gleicher Stelle eine neue Treppe eingebaut. Auf die neue Treppe wurde ein Handlauf eingebaut. Der unbefestigte Weg ab der Treppe zur Wolfgang-Herzog-Straße wurde mit Betonsteinen befestigt und am Rand mit Tiefbordsteinen eingefasst.

Im Febuar 2019 wurde eine Wegbeleuchtung zur Verbesserung der Verkehrssicherheit errichtet.

Ansprechpartner

  Schäfer Cornelia
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 (06842) 926-2200
  Dillinger Thomas
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Die Dorfgemeinschaft in Pinningen verfügt mit dem alten Schulhaus über ein Gebäude in dem alle Aktivitäten des Ortes stattfinden. Die Feuerwehr, der Landfrauenverein, der Theaterverein, die Turngruppe des DRK usw. konzentrieren sich auf einen Raum in diesem Dorfgemeinschaftshaus. Insbesondere die Feuerwehr nutzt die räumliche Nähe zu dem angegliederten Feuerwehrgerätehaus bei ihren Übungen und Treffen.

Zur Räumlichkeit gehört eine Küche, die in die Jahre gekommen war und dringend renoviert sowie mit neuen zweckmäßigen Küchenmöbeln ausgestattet werden musste. Die alte Küche hatte nach Jahrzehnten der Nutzung starke Abnutzungserscheinungen, war  teilweise beschädigt und wurde den Ansprüchen an eine zeitgemäße Veranstaltungsvorbereitung wie auch neuer Hygieneanforderungen nicht mehr gerecht.

Das 2017 aufgestellte Gemeindeentwicklungskonzept der Stadt Blieskastel empfiehlt, insbesondere bei erhaltenswerten Hallen die als Kommunikationspunkt im Ort regelmäßig genutzt werden, die Ertüchtigung unter Nutzung von Förderprogrammen.

Mithilfe der Fördergelder von Bund und Land im Rahmen der Dorferneuerung, konnte die Maßnahme zur Renovierung und Erneueurung der Küche in Pinningen abgeschlossen werden. Die Maßnahme lief in der Zeit von März 2020 bis September 2020. Insgesamt wurde die Renovierung überwiegend durch Eigenarbeitsleitungen der Dorfgemeinschaft gestemmt, die notwendigen Elektroarbeiten sowie die Kücheinrichtung wurde durch die beantragten Fördergelder zum großen Teil finanziert.

 

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Wie im Gemeindeentwicklungskonzept der Stadt Blieskastel als Handlungsansatz im Bereich der Strategie Tourismus beschrieben, ist geplant, die öffentliche Toilettenanlage am Würzbacher Weiher zu einer behindertengerechten Toilette mit Wickelraum umzubauen.

Das Gebäude bleibt in seiner Kubatur erhalten. Im Bereich des bestehenden Herren-WCs wird ein Teilbereich abgetrennt und zu einer separaten behindertengerechten Toilette umgebaut. Diese behindertengerechte Toilette erhält einen eigenen straßenseitigen Zugang. Im Bereich des bestehenden Damen-WCs werden eine Dusche und ein Wickelraum errichtet, die ebenfalls über einen eigenen Eingang erschlossen sind.

Für die Sanierung und Umgestaltung der Toilettenanlage sind hauptsächlich Abbruch- und Maurerarbeiten sowie Sanitärinstallationen erforderlich. Ferner werden, für die neu zu schaffenden Durchgänge, Arbeiten an Innen- und Außentüren durchgeführt.

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