Bald Freies W-LAN

Blieskastel erhält EU-Fördermittel aus dem Förderprogramm „WiFi4EU“

Blieskastel erhielt den Zuschlag über 15.000 Euro an Fördermitteln zur Einrichtung von „Hot Spots“ in besonderen öffentlichen Räumen wie Parks, Plätzen, Gesundheitszentren etc. im Stadtgebiet.

Schon 2018 hatte die Europäische Union (EU) das Förderprogramm „WiFi4EU“ gestartet, um insbesondere Kommunen in ländlichem Raum bei der Einrichtung eines lokalen kabellosen Netzwerkes, im aktuellen Sprachgebrauch eher unter der Kurzform W-LAN (Wireless Local Area Network) bekannt, zu unterstützen. Rund 120 Millionen Euro wurden hierzu für den Zeitraum 2018 bis 2020 bereitgestellt. Bis zu 8000 öffentliche W-LAN-Zugänge sollen so realisiert werden.

Im zweiten Anlauf hatte nun auch die Stadt Blieskastel mit ihrem Antrag Erfolg und erhielt den Zuschlag über einen der Gutscheine in Höhe von 15.000 Euro aus dem Fördermittel-Topf. Der Betrag dient ausschließlich der Deckung von Geräte- und Installationskosten, die laufenden Betriebskosten trägt die Stadt Blieskastel. Der Netzzugang ist entsprechend den EU-Vorgaben anzulegen und für eine Dauer von drei Jahren sicherzustellen. In den kommenden Wochen wird die städtische EDV-Abteilung gemeinsam mit einem Telekommunikationsunternehmen die Umsetzung angehen. Dabei wird zunächst eine Liste mit entsprechenden Kernpunkten erstellt, an denen in den jeweiligen Stadtteilen die sogenannten Wifi-Hotspots installiert werden.

Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener: "Die Maxime der heutigen Zeit ist es möglichst immer und überall erreichbar zu sein. Unkomplizierte Kommunikation ist durch die rasante technologische Entwicklung zur Selbstverständlichkeit geworden. Blieskastel verfügt bereits seit fast drei Jahren über einen „Hotspot“, der die City mit freiem Internet versorgt. Wie schön, dass wir nunmehr mit EU-Fördermitteln weitere Bereiche, insbesondere in den Stadtteilen versorgen können."

Am EU-Förderprogramm Bewerben durften sich Städte, Gemeinden bzw. Kommunen aus den EU-Mitgliedsstaaten und teilnehmenden EWR-Ländern Norwegen und Island. Mit den Wifi-Hotspots sollen in öffentlichen Räumen wie Parks, Plätzen, Gesundheitszentren etc. für deren Besucher kostenlose Zugangsmöglichkeiten eingerichtet werden. Versorgt werden also nicht etwa komplette Stadtteile, sondern jeweils besondere Kernzentren, die für Bewohner und Touristen eine besondere Bedeutung haben. (ub