Bei Wintereinbruch gut gerüstet

Der städtische Baubetriebshof und der Landesbetrieb für Straßenbau sorgen für sichere Wege...

Foto: Uwe Brengel

Am 30. November dürfte der plötzliche kurzzeitige Wintereinbruch insbesondere vielen Autofahrern zugesetzt haben. So abrupte Wintereinbrüche mit Straßenglätte und Schnee stellen auch die Gemeinden immer vor große Aufgaben. Der Baubetriebshof der Stadt Blieskastel ist jedoch gut gerüstet und erledigt prinzipiell sogar mehr als er eigentlich müsste, so der zuständige Bauhofleiter Udo Folz. Grundsätzlich bestehe vom Gesetzgeber her nämlich eigentlich nur die Verpflichtung bei verkehrswichtigen und zugleich gefährlichen Fahrbahnstrecken einzuschreiten. In der Nacht vom 30.11. auf den 1.12. begann der Winterdienst für das Team des Fahrstreudienstes bereits um 3 Uhr in der Früh, der Handstreudienst startet eine Stunde später. Von 3 Uhr bis 22 Uhr besteht für die 35 Personen starke Truppe jeweils Bereitschaftsdienst. Neben Fahrbahnen sind insbesondere Verkehrsknotenpunkte wie auch öffentliche Plätze, Busbahnhöfe, Schulen und Kitas von Bedeutung. Hier muss primär und schnell geräumt werden, damit die Zufahrten ab dem Morgen befahr- bzw. begehbar sind. Rund 100 städtische Immobilien stehen auf der To-do-Liste des Winterdienstes, der mit sechs Groß- und drei Kleinfahrzeugen nebst Handstreudienst so für sichere Wege sorgt. Durchgangsstraßen fallen in der Regel allerdings in den Zuständigkeitsbereich des Landesbetriebes für Straßenbau, wie der Bauhofleiter abschließend anmerkt. (ub)