Die Sporthalle im Freizeitzentrum wird saniert

Zur Finanzierung der Maßnahme wurde vom Ministerium für Inneres, Bauen und Sport ein Zuschuss in Höhe von 1.450.000 Euro bewilligt. Der Sanierungsbeginn ist noch im Herbst vorgesehen.

In Vertretung für den aus Termingründen leider verhinderten Geschäftsführer des Freizeitzentrums, Bernhard Wendel, nahm Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener im Beisein der Landtagsabgeordneten Jutta Schmitt-Lang von Klaus Bouillon, Minister für Inneres, Bauen und Sport, den Änderungsbescheid entgegen. Foto: Uwe Brengel

Das Freizeitzentrum Blieskastel ist inzwischen über 42 Jahre in Betrieb. Nach einem solchen Zeitraum ergeben sich natürlich diverse Sanierungsmaßnahmen. Die Stadtverwaltung hatte daher bereits 2017 einen Zuschussantrag an das Ministerium für Inneres und Sport zu den damals kalkulierten Gesamtkosten in Höhe von 1,2 Millionen Euro gestellt und erhielt, überbracht durch die damalige Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, eine Zuwendungsbewilligung über 700.000 Euro. Aufgrund der inzwischen erforderlichen Maßnahmenerweiterung um die Teilbereiche Haustechnik, Umkleide- und Sanitärräume sowie Fensterfassaden und der daraus resultierenden Kostensteigerung in Höhe von 1.729.739 Euro wurde diese Zuweisung nunmehr angepasst und neu festgesetzt auf insgesamt 1.450.000 Euro. Klaus Bouillon, Minister für Inneres, Bauen und Sport, überbrachte den Zuwendungsbescheid am 16. September. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf 2.848.739 Euro. Den verbleibenden Eigenanteil werden sich die Stadt Blieskastel und der Saarpfalz-Kreis im Rahmen der Interkommunalen Zusammenarbeit teilen.

Mit dieser Maßnahme kann endlich ein jahrelanger Missstand behoben werden. Die Sporthalle selbst und ihre Nebenräume sind inzwischen akut sanierungsbedürftig. Zwar wurden im Inneren der Halle immer wieder einmal notwendige Reparaturarbeiten erledigt – beispielsweise 1991 ein Deckenausbau mit Einbau eines Lichtbandes bei gleichzeitiger Dacherneuerung – weitere größere Sanierungen konnten jedoch bislang aus Kostengründen nicht getätigt worden.

Umso wichtiger, dass die Halle mit Nebenräumen und Foyer nun nochmals auf Vordermann gebracht werden kann. Auf der Agenda stehen neben den vorgenannten Bereichen Haustechnik und Fensterfassaden unter anderem der Sportboden, die Prallwand- und Wandverkleidung, ebenso die vorhandene Teleskoptribüne, Geräteraumtore und Zugangstüren. Im Zuge der Sanierung erfolgt stellenweise auch eine Erneuerung der Elektroinstallation und als Ersatz für die schadhaften und überalterten Beleuchtungen in Nebenräumen sowie Foyer sind Langfeldleuchten in LED-Technik oberhalb der neuen Streckmetalldecken vorgesehen. Die Leuchten in der Sporthalle erhalten dann noch zeitgemäße LED-Bestückung.

Des Weiteren ist eine Überarbeitung, Säuberung und Anpassung der Zu- und Abluftauslässe erforderlich und auch im Sanitärbereich ergeben sich Maßnahmen, so sind beispielsweise die WC-Anlagen und Lehrerumkleiden einschließlich Sanitäreinrichtungen, Armaturen und Rohrleitungen zu erneuern. 

„Ich freue mich, dass dieses Projekt nun zum Ende meiner Amtszeit noch einen so großen Zuspruch und die die dringend erforderliche finanzielle Unterstützung erfährt, um der sportlichen Betätigung unserer Schulen, Vereine und Verbände gerecht zu werden“, so Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener. „Ein großes Dankeschön geht noch an die Landtagsabgeordnete Jutta Schmitt-Lang, die gemeinsam mit mir den Zuschuss eingeworben hat, ebenso an den Geschäftsführer des Freizeitzentrums Bernhard Wendel, der das Projekt zur Umsetzungsreife brachte“. Der Beginn der Sanierungsmaßnahme ist noch im Herbst vorgesehen. (ub)