Fahrradfreundliches Blieskastel

In vier Stadtteilen wurden Fahrrad-Reparaturstationen eingerichtet...

Bürgermeister Bernd Hertzler (rechts) und die beiden städtischen Mobilitätsbeauftragten Marco Nehlig (3.v.r.) und Christian Kohl (links) trafen sich mit Ortsvorsteher Walter Boßlet und dessen Stellvertreterin Isabel Schorr in Blickweiler, um vor Ort die neu installierte Reparaturstation in Augenschein zu nehmen. (Foto: Uwe Brengel)

Links im Bild: Die Reparaturstation am Rastplatz des Freizeitweges Ortsausgang Lautzkirchen in Richtung Bierbach. (Foto: Uwe Brengel)

Die Situation haben sicherlich alle Freunde der beliebten, umweltfreundlichen Fortbewegungsart schon mal erlebt: Unterwegs auf der Straße oder in wundervoller Naturkulisse und plötzlich trübt eine Panne die entspannende Tour. Meist hilft da erst mal nur noch Laufen und Schieben. Gut, wenn an frequentierten Radwegen dann eine Reparaturstation zu finden ist. Solche Stationen verfügen jeweils über eine Halterung zum Einhängen des Fahrrads, um eine bequeme Arbeitssituation zu schaffen, des Weiteren mehrere Werkzeuge wie Schlitzschraubendreher in verschiedenen Größen, einen verstellbaren Einmaul- sowie Doppelmaulschlüssel, Reifenheber und eine Luftpumpe aus Edelstahl mit Adapter für alle gängigen Schlauchventile.

Als fahrradfreundliche Stadt hat auch Blieskastel kürzlich solche Einrichtungen angeschafft. Die ersten Stationen wurden durch den städtischen Baubetriebshof am Rastplatz „In der Au“ in Lautzkirchen, am Rastplatz am Freizeitweg in Blickweiler in Nähe des ehemaligen Bahnhofes, am Würzbacher Weiher sowie am Keltenhaus zwischen Altheim und Brenschelbach angelegt. Gefördert wurde dieses Projekt durch die Förderrichtlinie „NMOB Rad“ des Saarländischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr. Der Eigenanteil der Gesamtausgaben in Höhe von 6.800,- Euro liegt damit für die Stadt Blieskastel nur noch bei 25% der Summe.

Die Stadtverwaltung bittet alle Zweiradfreunde um sachgerechten, pfleglichen Umgang mit den Einrichtungen und hofft darauf, dass die Freude an den Stationen nicht durch Vandalismus oder Diebstahl beeinträchtigt wird. (ub)