Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger sagt Prüfung und Unterstützung für Blieskasteler Projekte zu

Anlässlich ihrer " Anke-vor-Ort-Tour" machte Wirtschafts- und Verkehrs-Ministerin Anke Rehlinger kürzlich auch in Blieskastel Station...

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (vorne rechts, mit begleitenden Mitarbeitern) und der 2. Beigeordnete der Stadt, Guido Freidinger (links vorne) nutzten die Mittagspause der Besuchstour in Blieskastel um wichtige Anliegen der Stadt zu besprechen. Foto: privat

Der Beigeordnete Guido Freidinger, der den in Urlaub weilenden Bürgermeister vertrat, nutzte ihren Zwischenstopp in einer Blieskasteler Gastronomie, um der Ministerin einige wichtige Blieskasteler Anliegen nahezubringen. Unter anderem waren dies der Wunsch der Stadt, den im Rahmen des Neubaus der L113 – Umgehung Altstadt Ost – vom Landesamt für Straßenbau (LfS) errichteten Ausweichparkplatz am Freizeitzentrum über die Baumaßnahme hinaus – möglichst bis zur Schaffung neuer Innenstadt naher Parkplätze – aufrechtzuerhalten. Bisher geht das LFS davon aus, den Ausweichparkplatz nach Abschluss der Straßenbaumaßnahme wieder zurückzubauen.

Ein weiteres Anliegen, ebenfalls im Zusammenhang mit dieser Straßenbaumaßnahme, ist die Begrünung bisher mit reinem Schotter aufgefüllten Böschung zwischen dem Radweg und dem neuen Straßenverlauf (sog. Auflastfilter"). Hierzu hatten auch schon mehrere Bürgerinnen und Bürger eine sowohl optisch als auch ökologisch ansprechende Ausbauweise angeregt. Die Stadt hat diese Anregungen aufgenommen und an das für die Baumaßnahme zuständige LFS weitergeleitet. Auch hier bat der Beigeordnete um die Unterstützung der für das LFS zuständigen Verkehrsministerin.

Für zwei weitere, in Blieskastel schon seit langem anstehende Projekte sagte die Ministerin ihre wohlwollende Prüfung bzw. Unterstützung zu: da wäre zunächst die seit über 10 Jahren von der Stadt wegen statischer Bedenken gesperrte Fuß- und Radwege-Brücke über die Blies zwischen Wolfersheim und Breitfurt und die mittlerweile auch schon seit über drei Jahren gesperrte Brücke über den Würzbacher Weiher. Beide Brückenbauprojekte standen in der Vergangenheit schon häufig in der öffentlichen Diskussion – bisher fehlten jedoch tragfähige Finanzierungslösungen. Zwar hatte schon Ende 2019 der saarländische Umweltminister eine finanzielle Unterstützung der beiden Projekte im Rahmen der sogenannten "Sole-Förderung" in Aussicht gestellt. Die im Rahmen der Landesförderung mögliche Aufstockung der Förderung auf bis zu 90 % (für finanzschwache Kommunen) durch Bedarfszuweisungen des Innenministers war jedoch bisher ausgeblieben. Zwar ließ das zuständige Innenministerium erfreulicherweise in einer Pressemitteilung erkennen, dass es beide Projekte mit jeweils 100.000 € unterstützen werde, für eine 90% Finanzierung reichen diese Mittel jedoch bei weitem nicht aus. Also begab sich die Stadt auf die Suche nach weiteren Finanzierungsquellen. Hier zeichnen sich nun tatsächlich realistische Wege auf, die erforderlichen Rechtsmittel aus unterschiedlichen Töpfen des Verkehrs- bzw. Tourismus-Referates zu bestreiten. Auf diese konkreten Fördermöglichkeiten hingewiesen, sagte die Wirtschafts- und Verkehrsministerin eine wohlwollende Prüfung und Unterstützung in Ihrem Hause zu. "Aus Sicht der Stadt nach vielen Ankündigungen und Versprechungen der letzten Jahre nun zum ersten Mal eine realistische Chance, die beiden wichtigen Infrastruktur-Projekte in absehbarer Zeit noch zu realisieren" so der Beigeordnete in seinem abschließenden Resümee. (fb)