Die Stadt Blieskastel beteiligt sich an der bundesweiten Kampagne „Fairtrade-Towns“.

Fairtrade-Towns fördern gezielt den Fairen Handel auf kommunaler Ebene und sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft. In Deutschland gibt es bereits über 420 engagierte Kommunen, Träger der Kampagne ist der gemeinnützige Verein TransFair e.V.

Fairtrade liegt im Trend
Fairtrade ist das weltweit bedeutendste nachhaltige Sozialzertifizierungssystem, bei dem die Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern im Mittelpunkt stehen. Profitieren Sie von der hohen Bekanntheit und Glaubwürdigkeit von Fairtrade. 83% der Konsumenten kennen das Fairtrade-Siegel, 98% vertrauen ihm (Quelle: GlobeScan Studie 2013). Bereits rund 280 Firmen bieten in Deutschland mehr als 4.000 verschiedene Fairtrade-Produkte.  Produkte mit dem FAIRTRADE-Siegel gibt es derzeit in 42.000 Geschäften.

Erfolgreich vernetzen - Synergien nutzen
Die Kampagne „Fairtrade-Towns“ ist ein echtes Erfolgsmodell und ein gutes Beispiel für die nachhaltige Entwicklung von Kommunen. Im Vordergrund stehen gezielte Vernetzung unter den verschiedenen Akteuren und Nutzung von Synergien. Daraus ergeben sich oft neue Partnerschaften. Fairtrade-Produkte kommen zum Einsatz bei Neujahrsempfängen, Stadtfesten und vielen weiteren städtischen Veranstaltungen.

Machen Sie mit!
Um sich als z. B. als Gastronom oder als Einzelhändler an der Kampagne zu beteiligen, müssen Sie mindestens 2 Fairtrade-Produkte in Ihrem Betrieb anbieten. Für Vereine, Kirchen, Kindergärten und
Schulen sowie gemeinwesenorientierte  Initiativen steht eher der edukative Gedanke im Vordergrund, um zukünftigen  Generationen ein ganzheitliches Verständnis von der Fairtrade-Idee zu vermitteln. Werden Sie Teil der energiegeladenen Bewegung und machen Sie mit! Um Blieskastel als Fairtrade Town zu etablieren, sind wir auf Ihre Ideen und Unterstützung angewiesen. Daher würden wir Sie  gerne am Donnerstag, den 29.09.2016 um 19.30 Uhr in den großen Sitzungssaal des Rathauses I einladen.

 

Weiterführende Informationen und Unterstützungsmöglichkeiten von TransFair e.V. finden Sie unter www.fairtrade-towns.de. Falls Sie direkt Fragen zur Fairtrade-Initiative von Blieskastel haben sollten, steht Ihnen auch die Frauenbeauftragte der Stadt Blieskastel, Sandy Will, gerne persönlich zur Verfügung.

Die Beigeordnete der Stadt Blieskastel, Brigitte Adamek-Rinderle hatte zu einem internen Presse- und Öffentlichkeitsarbeits-Workshop für die MitabreiterInnen des Fachbereichs III in den Sitzungssaal des Haus des Bürgers eingeladen. Neben der thematischen Bearbeitung ging es in dieser Sitzung auch darum, den MitarbeiterInnen des Fachbereiches III die Fairtrade Initiative Blieskastel vorzustellen. Dies übernahm die Kommunale Frauenbeauftragte Sandy Will, die seit Frühjahr dieses Jahres mit dem Thema Fairtrade bei der Stadtverwaltung betraut ist. Fr. Will skizzierte kurz die Ziele der Fairtrade Initiative Blieskastel und berichtete über das Vorhaben Faire Stadt, also Fairtrade-Town, zu werden. Um sich als faire Stadt bezeichnen zu dürfen, sind verschiedene Kriterien zu erfüllen. Das erste Kriterium in Richtung Fairtrade Town ist die Herbeiführung eines Ratsbeschlusses, der festhält, dass die Stadt Blieskastel das Prädikat Fairtrade Town anstrebt und dazu bei allen Sitzungen des Stadtrates, der Ausschüsse, bei internen Sitzungen, im Büro der Bürgermeisterin und bei repräsentativen Veranstaltungen fairen Kaffee (oder ein anderes Getränk) sowie ein weiteres fair gehandeltes Produkt anbieten soll. Dabei gilt immer, regional geht vor global und Fairtrade-Produkte sind die Ergänzung zu den Produkten aus der Biosphäre. Somit könnte bei Sitzungen z.B. fairer Kaffee und fairer Orangensaft ausgeschenkt werden oder die Stadtverwaltung bietet ein faires Getränk und einen fairen Snack an, komplementär zu den Produkten der Biosphäre.
Der Startschuss für faire Produkte innerhalb der Stadtverwaltung ist somit gefallen. Als nächsten Schritt gilt es nun, eine Steuerungsgruppe zu bilden. In der Steuerungsgruppe sollen VertreterInnen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft vertreten sein. Die Mitgliedschaft in der Fairtrade Steuerungsgruppe beinhaltet die aktive Mitgestaltung und Steuerung der Fairtrade Initiative Blieskastel, hin zur Fairtrade Town Blieskastel.
Interessierte können sich gerne im Frauenbüro der Stadt Blieskastel bei Sandy Will unter Tel.: 06842/926-1325 melden oder eine mail an sandy.will@blieskastel.de senden.

Mitten im Herzen des Biosphärenreservates Bliesgau liegt die Bäckerei und Konditorei Fetzer. Diese Handwerksbäckerei hat ihr Sortiment vergrößert und bietet nun fair gehandelten Kaffee und Espresso an. Aber auch Produkte aus der Region, wie beispielsweise die Bio- Bliesgaumilch und Eier vom Biolandhof Wack sind hier sowohl in der Backstube, als auch im Verkauf an der Tagesordnung. Darüber hinaus gibt es seit diesem Jahr, passend zur bevorstehenden Weihnachtszeit, einen fairgehandelten Stollen. Die feinen Zutaten bezieht die Bäckerei vom Fair-Handelszentrum Südwest mit Sitz in Saarbrücken. Folgende Zutaten kommen aus fairem Handel und sind im Stollen enthalten: Rum, wilde Bergmandeln, Feigen, brauner Zucker, Weißwein, Sultaninen, Mango, Aprikosen und die restlichen Zutaten bezieht die Bäckerei aus der Region, das Mehl von der Mühle Hamm oder der Mühle Schuwer und die Bio-Eier, Bio Milch aus Ommersheim.
Mit den fair gehandelten Produkten kann ein kleiner Beitrag geleistet werden, die
Lebenssituation der Bauern und Bäuerinnen zu „fairbessern“, denn durch die Organisation
werden langfristige Verträge abgeschlossen und ermöglichen den ProduzentInnen
finanzielle Sicherheit. Betrachtet man die Preise, sind die Fair-Trade-Produkte nicht teuer,
sondern andere Anbieter eher zu günstig und die geringeren Preise durch Ausbeutung
gedrückt. Diese Ausbeutungsverhältnisse sind besonders stark ausgeprägt bei Produkten wie Kaffee, Tee und Schokolade. Die Wertschätzung beim Genuss, sollte sich auch im Preis niederschlagen, den man bereit ist dafür zu zahlen.
Weitere Informationen zum Fairtrade-Stollen bei Hagen Fetzer, Tel.: 06803/433.
Und Informationen zur Fairtrade Initiative Blieskastel bei der Kommunalen Frauenbeauftragten Sandy Will, Tel.: 06842/926-1325.
Faitrade-Stollen werden auch am Vorweihnachtlichen Markt in Blieskastel am Freitag, 18.11.2016 und Samstag, 19.11.2016 in der Orangerie angeboten.

Die Kommunale Frauenbeauftragte aus Blieskastel, Sandy Will beteiligt sich zum Internationalen Frauentag am Mittwoch, den 08.03.2017 an der Fairtrade-Rosenaktion Flower Power von Fairtrade Deutschland.
Als Dankeschön werden Frauen in Blieskastel mit Rosen aus fairem Handel beschenkt. Initiiert wurde die Aktion von den Frauenbeauftragten, die sich parallel auch bei den Faitrade-Initiativen in den jeweiligen Kommunen und dem Kreis engagieren. Sie setzen nicht nur ein Zeichen für Frauenrechte hierzulande, sondern auch für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen für Frauen auf Blumenfarmen in Ostafrika und Lateinamerika.

In Blieskastel wird die Kommunale Frauenbeauftragte Sandy Will in der Grundschule Kirchberg/Schlossberg und im Bürgerbüro im Haus des Bürgers mit der Fairtrade-Rosenaktion über Frauenrechte, Gleichstellung und die Vorteile der Fairtrade-Standards informieren. In diesem Jahr wurde die Grundschule Kirchberg/ Schlossberg ausgewählt, da diese sich als Faire Schule etablieren möchte und mit eigenen Aktionen und Veranstaltungen ihren Schüler/ -innen das Thema Fairtrade näher bringen möchte.

Weitere Informationen finden Sie hier

Ansprechpartner für Fairtrade Initiative Bliskastel:
Sandy Will, Kommunale Frauenbeauftragte, sandy.will@blieskastel.de, 06842/926-1325.


Foto: Alice Aloo, Panda Flowers Ltd. Kenia.
Rosemary Achieng, Blumenpflückerin bei Panda
Foto: Nathalie Bertrams, TransFair e.V. Köln
Fairtrade-Rosen

Aufruf zur Beteiligung – Erfolgsmodell Kampagne Fairtrade-Towns


die Stadt Blieskastel beteiligt sich an der bundesweiten Kampagne „Fairtrade-Towns“. Fairtrade-Towns fördern gezielt den Fairen Handel auf kommunaler Ebene und sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft. In Deutschland gibt es bereits über 420 engagierte Kommunen, Träger der Kampagne ist der gemeinnützige Verein TransFair e.V.

Fairtrade liegt im Trend

Fairtrade ist das weltweit bedeutendste nachhaltige Sozialzertifizierungssystem, bei dem die Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern im Mittelpunkt stehen. Das Fairtrade-Siegel hat eine hohe Bekanntheit und Glaubwürdigkeit. 83% der Konsumenten kennen das Fairtrade-Siegel, 98% vertrauen ihm (Quelle: GlobeScan Studie 2013). Bereits rund 280 Firmen bieten in Deutschland mehr als 4.000 verschiedene Fairtrade-Produkte. Produkte mit dem FAIRTRADE-Siegel gibt es derzeit in 42.000 Geschäften.

Erfolgreich vernetzen - Synergien nutzen

Die Kampagne „Fairtrade-Towns“ ist ein echtes Erfolgsmodell und ein gutes Beispiel für die nachhaltige Entwicklung von Kommunen. Im Vordergrund stehen gezielte Vernetzung unter den verschiedenen Akteuren und Nutzung von Synergien. Daraus ergeben sich oft neue Partnerschaften. Fairtrade-Produkte kommen zum Einsatz bei Neujahrsempfängen, Stadtfesten und vielen weiteren städtischen Veranstaltungen sowie Festen von Vereinen.

Der Stadtratsbeschluss zum Thema Fairtrade-Town lag bereits vor. Darin hat sich der Stadtrat der Stadt Blieskastel dafür ausgesprochen, dass die Stadt Blieskastel der Kampagne Fairtrade-Towns beitreten soll, um den Titel Fairtrade-Town anzustreben.

Am 08.03.2017, dem Internationalen Frauentag wurde dieses Ziel erreicht.

Auf der Fachtagung „FAIR führt im Saarland“ in Saarbrücken veranstaltet von Fairtrade Deutschland und dem Regionalpartner Fairtrade Initiative Saarbrücken (FIS) wurde die Stadt Blieskastel gemeinsam mit der Stadt St. Ingbert als Fairtrade Town ausgezeichnet.

Um als Fairtrade Town ausgezeichnet zu werden, müssen verschiedene Kriterien erfüllt werden. Zuerst wird der bereits oben genannte Stadtratsbeschluss benötigt, um den politischen Willen zu erklären. Danach wird eine Steuerungsgruppe gegründet. Diese Steuerungsgruppe hat den Auftrag, sich mit den Akteuren im Bereich Fairtrade zu vernetzen und die Fairtrade Initiative Blieskastel zu koordinieren. Die Steuerungsgruppe von Blieskastel besteht derzeit aus vier Mitgliedern aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Die Vertreterin für den politischen Bereich ist Brigitte Adamek-Rinderle. Die Vertreterin für den Bereich Zivilgesellschaft ist Silvia Zimmer von der Fairen Kindertagesstätte St. Maria Alschbach. Der Bereich Handel und Gastronomie wird von Hagen Fetzer von der Bäckerei Fetzer aus Biesingen abgedeckt. Und die Verwaltung wird von der Kommunalen Frauenbeauftragten der Stadt Blieskastel Sandy Will, die gleichzeitig auch die Fairtrade Koordinatorin der Stadt und Sprecherin der Steuerungsgruppe ist, vertreten.

Um das Prädikat Faire Stadt oder Fairtrade Town zu erhalten, müssen auch bereits verschiedene Fairtrade Aktivitäten vor Ort in den Bereichen Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft sowie Handel und Gastronomie vorhanden sein.

Eine bestimmte Anzahl der lokalen Einzelhandelsgeschäfte und Floristen sowie Cafés müssen mindestens zwei Produkte aus fairem Handel anbieten. Richtwert ist hier die Einwohnerzahl der Kommune. Produkte aus fairem Handel werden in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen verwendet. Darüber hinaus werden Bildungsaktivitäten zum Thema fairer Handel umgesetzt, oft im Rahmen weiterer Kampagnen von TransFair wie z. B. die Kampagne Fairtrade-Schools (http://fairtrade-schools.de/). Mitstreiter im Bereich Zivilgesellschaft sind unter anderen die Faire Kita St. Maria Alschbach, die Grundschule Blieskastel-Lautzkirchen Kirchberg/ Schlossberg, der Eine Welt Arbeitskreis der Pfarrei Die Heilige Familie Blieskastel sowie die Pfadfinderschaft St. Georg Niederwürzbach u.v.m.

Allen diesen Akteuren ist die Erreichung des Fairtrade Prädikates zu verdanken, da sich diese Akteure entweder seit letztem Jahr oder bereits seit vielen Jahren, immer wieder mit dem Thema Fairtrade auseinandersetzten und Veranstaltungen und Aktionen hierzu durchführten.

Die Stadt Blieskastel bedankt sich bei allen Akteuren für die bisherige gute Zusammenarbeit auf dem Wege zur Fairtrade Town. Und hofft, auch in Zukunft auf gute Zusammenarbeit und Kooperation.

 

Weiterführende Informationen und Unterstützungsmöglichkeiten von TransFair e.V. finden Sie unter www.fairtrade-towns.de. Falls Sie direkt Fragen zur Steuerungsgruppe Fairtrade Initiative von Blieskastel haben sollten, steht Ihnen auch die Kommunale Frauenbeauftragte der Stadt Blieskastel, Sandy Will, gerne persönlich zur Verfügung: Tel.: 06842/926-1325 oder sandy.will(at)blieskastel.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihre Ansprechpartnerin:

  Will Sandy
Rathaus III (Haus des Bürgers)
Zimmer 305
Luitpoldplatz 5
 (06842) 926-1325
 (06842) 926-2301

Quelle: www.fairtrade-deutschland.de
Quelle: www.fairtrade-towns.de

22.06.2017

Am 22.06.2017 trifft sich die Steuerungsgruppe der Fairtrade Initiative Blieskastel um 17.00 Uhr erstmals im kleinen Sitzungssaal im Rathaus I am Paradeplatz. Mitglieder der Steuerungsgruppe in Blieskastel sind:

  • Brigitte Adamek-Rinderle als Vertreterin für den Bereich Politik
  • Silvia Zimmer als Vertreterin für den Bereich Zivilgesellschaft
  • Hagen Fetzer für den Bereich Wirtschaft und
  • Sandy Will für den Bereich Verwaltung.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich gerne bei der Kommunalen Frauenbeauftragten Sandy Will unter Tel.: 06842/926-1325 informieren und/ oder noch zur Steuerungsgruppe dazu kommen.

Die Steuerungsgruppe wird sich damit beschäftigen, welche inhaltlichen Schwerpunkte im Bereich Fairtrade Town Blieskastel gesetzt werden sollen und ein Konzept dazu erstellen. Darin sollten die grundsätzlichen Zielsetzungen in den einzelnen Bereichen festgehalten werden, mit wem Kooperationen gebildet werden sollen und welche Veranstaltungen durchgeführt werden. Die Steuerungsgruppe arbeitet dabei als Netzwerk und ist offen für Anregungen und Ideen. Gerne kann in diesem Gremium mitgearbeitet werden, kontinuierlich oder projektbezogen.