Die Stadt Blieskastel wurde bereits 1982 zum ersten Mal in das Bund-Länder-Programm der Städtebauförderung aufgenommen. Nach nunmehr fast 30 Jahren Stadtsanierung fand diese Ihren Abschluss. Um die Altstadt jedoch weiter zu entwickeln und auch Fördermittel für Blieskastel zu generieren hat sich die Stadt erfolgreich für eine Aufnahme in das Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz beworben.

Das Ziel ist es, den bau- und kulturhistorisch wertvollen Stadtkern von Blieskastel mit seiner besonderen denkmalgeschützten Bausubstanz zu erhalten und zukunftsweisend weiter zu entwickeln. Dabei gilt es die historische Vergangenheit zu bewahren und eine angemessene Weiterentwicklung ausgewählten Trends folgend zu ermöglichen. Neben der Neuordnung zentraler Bereiche wie dem Altstadtrand, dem Gelände der ehemaligen Malzfabrik oder dem Luitpoldplatz stehen die Erarbeitung eines Parkraumkonzeptes oder die Beratung von privaten Eigentümern hinsichtlich Sanierung und Modernisierung im Vordergrund der Projektarbeit der Stadt. Grundlage für die Arbeit in dem Programm Städtebaulicher Denkmalschutz ist das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept der Stadt Blieskastel.

Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept

Die Stadt Blieskastel hat gemeinsam mit einem Planungsbüro ein Gemeindeentwicklungskonzept (GEKO) erarbeitet. Ziel ist es, die Stadt mit ihren Stadtteilen zukunftsfähig aufzustellen und sich an geänderte Rahmenbedingungen anzupassen: Während vor einigen Jahren noch ein stetes Wachstum der Bevölkerung die dörflichen Strukturen stärkte, werden die Einwohner der Stadt zunehmend weniger und älter.

Das Gemeindeentwicklungskonzept der Stadt Blieskastel zeigt auf, wohin die Reise in den einzelnen  Stadtteilen gehen kann. So wird beispielsweise für Aßweiler und Webenheim empfohlen den Gewerbestandort zu fördern während Niederwürzbach sein vorhandenes touristisches Potential mit dem Würzbacher Weiher stärken sollte. Insgesamt soll sich Blieskastel als eine attraktive Wohngemeinde entwickeln, indem zum Beispiel die Ortskerne mit geeigneten Maßnahmen aufgewertet werden, Leerstände vermieden und beseitigt werden oder die Nahversorgung gestärkt wird. Die Bedeutung als touristischer Knotenpunkt im Saarpfalz-Kreis ist weiter auszuarbeiten.

Derzeit befindet sich das Gemeindeentwicklungskonzept noch in der Aufstellung. Zu gegebener Zeit  wird es zum Download zur Verfügung gestellt.

 

 

  Wagner-Klein Susanne
Rathaus II
Zimmer 206
Zweibrücker Straße 1
 (06842) 926-1206
 (06842) 926-2200
  Schäfer Cornelia
Rathaus 2
Zimmer 205
Zweibrücker Str. 1
66440 Blieskastel
 (06842) 926-1205
 (06842) 926-2200