Der Bliestal-Freizeitweg ist für alle da

06.03.2026

Ein faires Miteinander und umsichtige Fahrweise mit einigen Verhaltensregeln wären wünschenswert, bilden aber leider anscheinend insbesondere bei Rennradfahrern oftmals die Ausnahme...

Der Bliestal-Freizeitweg auf der ehemaligen Bahntrasse ist inzwischen über das ganze Jahr hinweg ein beliebtes Ziel für Freizeitgestaltung. Hier treffen Spaziergänger, Hunde-Gassi-Geher, Rad- und Inline-Fahrer aufeinander. Leider kommt es in den vergangenen Monaten zunehmend zu Beschwerden aufgrund rücksichtslosen Verhaltens und Beleidigungen von Fußgängern durch Rennradfahrer. Diese nähern sich oftmals in rasantem Tempo auch älteren Menschen oder Personengruppen, die mit Kindern oder Hunden unterwegs sind, bremsen erst im letzten Moment ab und machen dann aufgrund dieser ungewollten „Beeinflussung“ ihrer sportlich-temporeichen Tour durch Beschimpfungen auf sich aufmerksam. Die Strecke wird zugegebenermaßen auf Internetplattformen auch für Zweiradsportzwecke angepriesen. Aber wie der Name schon signalisiert: Es handelt sich um einen Freizeitweg. Radrenn-Sportfreunde genießen hier also kein Vorrecht und sollten auf andere Nutzer Rücksicht nehmen. Entsprechende Beschilderungen weisen mehrfach auf die Nutzung hin, was einigen Radfahrern wohl bei ihren teilweise hohen Geschwindigkeiten zu entgehen scheint. Also bitte: Wer sich hier mit Tempo voran bewegt, hat ebenso Pflichten wie die anderen Verkehrsteilnehmer. Umsichtige, der jeweiligen Situation angepasste Fahrweise, etwaige Fußgänger beachten, gegebenenfalls gerne auch mal die Bremse am Fahrrad nutzen. Und nicht zu vergessen: Zwischen Lautzkirchen und Bierbach wird der Freizeit- auch zum Feldwirtschaftsweg. Dort können einem dann auch schon mal Landwirte mit Fahrzeugen und Tiere wie Pferde bzw. Reiter begegnen. Ein verständnisvoller, fairer und freundlicher Umgang aller Wegnutzer, ohne Diskussionen oder Beschimpfungen, sollte doch immer selbstverständlich sein. (ub)