Die Stadt Blieskastel führt derzeit im gesamten Stadtgebiet regelmäßige Baumkontrollen auf öffentlichen Flächen durch. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und gleichzeitig die Gesundheit und den Erhalt des städtischen Baumbestandes sicherzustellen.
In diesem Zusammenhang weist die Stadtverwaltung darauf hin, dass auch private Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer verpflichtet sind, ihre Bäume regelmäßig auf mögliche Gefahren zu überprüfen. Nach § 823 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) haftet der Eigentümer für Schäden, die durch mangelnde Kontrolle oder fehlende Pflege entstehen.
„Bäume sind wertvolle Lebewesen und prägen das Bild unserer Stadt. Damit sie gesund bleiben und keine Gefahr darstellen, sollten sie regelmäßig kontrolliert werden – nicht nur im öffentlichen, sondern auch im privaten Bereich“, erklärt Gärtnermeister und zertifizierter Baumkontrolleur Andreas Ternes vom städtischen Bau- und Planungsdezernat.
Ternes empfiehlt, Bäume mindestens zweimal jährlich zu überprüfen – einmal im belaubten und einmal im unbelaubten Zustand.
„Einige Schadbilder, wie Totholz, Pilzbefall oder Blattverfärbungen, lassen sich im Sommer besonders gut erkennen. Andere Probleme, wie Risse im Stamm, Faulstellen in der Krone werden erst im Winter sichtbar, wenn das Laub abgefallen ist“, erläutert Ternes.
Besondere Aufmerksamkeit ist zudem nach Stürmen, Trockenperioden oder sichtbaren Schäden geboten, z. B. bei abgestorbenen Ästen, Pilzbefall oder Rissen im Baum. Wer solche Auffälligkeiten bemerkt, sollte zeitnah eine Fachkraft hinzuziehen, um Gefahren zu vermeiden und den Baum zu erhalten.
Mit regelmäßiger Baumkontrolle leisten Grundstückseigentümer nicht nur einen Beitrag zur Sicherheit von Passanten und Nachbarn, sondern auch zum Erhalt eines gesunden, grünen Stadtbildes.